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FLASS wird zur Fédération Sport Santé

Eine neue Identität zur Förderung des Gesundheitssports in Luxemburg

Strassen, 1 Juli 2026

Während Luxemburg seit Januar 2026 im Rahmen eines nationalen Pilotprojekts die Ausstellung von Rezepten Rezepten für therapeutische körperliche Aktivität erprobt, nimmt die Fédération Luxembourgeoise des Associations de Sport de Santé (FLASS) einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung.

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens präsentiert sich die FLASS in neuem Gewand und wird offiziell zur Fédération Sport Santé. Diese Änderung des Namens und des visuellen Erscheinungsbildes erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den Gesundheitssport in Luxemburg, der durch eine zunehmende Anerkennung der Rolle körperlicher Aktivität bei der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen geprägt ist.

Der im März 2016 gegründeter Verband vereint luxemburgische Vereinigungen, die gemeinnützige therapeutische Bewegungsangebote für Menschen mit chronischen Erkrankungen anbieten. Der Verband wird vom Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit sowie vom Sportministerium unterstützt und er koordiniert, entwickelt und fördert gesundheitsbezogene körperliche Aktivität in Luxemburg. Seit zehn Jahren verbessert die Organisation den Zugang von Menschen mit Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, neurologischen Erkrankungen oder anderen chronischen Leiden die Teilnahme an betreuten und angepassten therapeutischen Bewegungsangeboten.

„Seit zehn Jahren besteht unsere Aufgabe darin zu zeigen, dass therapeutische körperliche Aktivität ein wirksames Mittel zur Gesundheitsförderung ist. Heute wird Gesundheitssport zunehmend von medizinischem Fachpersonal, Institutionen und Patienten anerkannt. Unsere neue Identität spiegelt diese Entwicklung und unsere Ambitionen für die kommenden Jahre wider“, so Dr. Charles Delagardelle, Präsident des Verbandes.

 

EIN ENTSCHEIDENDES JAHR FÜR DEN GESUNDHEITSSPORT IN LUXEMBURG

Seit Januar 2026 führt Luxemburg ein einzigartiges Pilotprojekt durch, das darauf abzielt, körperliche Aktivität als festen Bestandteil des Gesundheitsversorgungsprozesses zu stellen.

Unter der Leitung eines Lenkungsausschusses, dem das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit, das Sportministerium, mehrere Partnerinstitutionen und unser Verband angehören, ermöglicht diese Initiative einigen ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten therapeutische körperliche Aktivität als ergänzende therapeutische Maßnahme bei der Behandlung bestimmter chronischer Erkrankungen (Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) zu verordnen.

Der Verband hat eine aktive Rolle bei der Umsetzung dieses Projekts sowie bei der Begleitung der beteiligten Gesundheitsfachkräfte gespielt. Bis heute wurden mehr als 100 Ärztinnen und Ärzte für die Verordnung von therapeutischer körperlicher Aktivität geschult.

In der Praxis erhalten die Patienten ein ärztliches Rezept von einem entsprechend geschulten Arzt und werden dann an den Verband weitergeleitet, der sie an die Mitgliedsorganisation und die Programme vermittelt, die am besten auf ihre individuelle Situation abgestimmt sind.

Dieses Pilotprojekt stellt einen wichtigen Schritt in der Anerkennung therapeutischer körperlicher Aktivität als integralen Bestandteil der Behandlung chronischer Krankheiten in Luxemburg dar.

 

THERAPEUTISCHE KÖRPERLICHE AKTIVITÄT: KONKRETE ERGEBNISSE

Therapeutische körperliche Aktivität ist weit mehr als nur Sport. Unter der Anleitung qualifizierter/erfahrener Fachkräfte wird sie an den Gesundheitszustand, die Fähigkeiten und die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt.

Die in der Praxis beobachteten Ergebnisse belegen das wachsende Interesse an diesem Ansatz.

Im Jahr 2025 verzeichneten die Mitglieder des Verbandes:

  • 274 Beteiligungen an Kursen für therapeutische körperliche Aktivität;
  • Es wurden 4.594 Unterrichtsstunden erteilt, das sind mehr als 440 zusätzliche Stunden im Vergleich zu 2024.

Diese Zahlen verdeutlichen die zunehmende Bedeutung des Gesundheitssports für Menschen mit chronischen Erkrankungen.

 

EINE NEUE IDENTITÄT FÜR EINE GESTÄRKTE AMBITION

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens wird die FLASS offiziell zur Fédération Sport Santé.

Einfacher, verständlicher und besser auf die Mission abgestimmt – dieser neue Name spiegelt die Entwicklung des Sektors wider und unterstreicht den Wunsch, die Sichtbarkeit des Gesundheitssports in der breiten Öffentlichkeit, bei Patientinnen und Patienten, Gesundheitsfachkräften sowie institutionellen Partnern weiter zu stärken.

Der Verband präsentiert außerdem eine neue visuelle Identität und ein neues Logo, die die Werte widerspiegeln, von denen er sich seit zehn Jahren leiten lässt: Wertschätzung, Engagement, Gemeinschaftssinn, Zugänglichkeit und Innovation.

Diese neue Identität geht mit einem klaren Ziel einher: die Entwicklung des Gesundheitssports in Luxemburg voranzutreiben und möglichst vielen Menschen den Zugang zu therapeutischer körperlicher Aktivität zu ermöglichen.

 

EIN VERBAND IM DIENST DER PATIENTEN UND MITGLIEDSORGANISATIONEN

Die Fédération Sport Santé vereint heute zwölf Mitgliedsorganisationen:

ALAN, ALD, ALGSO, Back2Sport, Blëtz, ERASMe, Fondation Cancer, Häerz Sport (ALGSC), MSGOM, MSL, Parkinson Luxembourg und Think Pink Lux.

Zusammen bieten sie Programme zur therapeutischen körperlichen Aktivität für Menschen, die mit folgenden Erkrankungen leben an:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • Krebs;
  • Diabetes;
  • Parkinson-Krankheit;
  • Multiple Sklerose;
  • Adipositas;
  • oder anderen chronischen Erkrankungen.

Der Verband hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • die Entwicklung und Verbreitung von Konzepten im Gesundheitssport in Luxemburg, insbesondere im Rahmen der Sekundär- und Tertiärprävention von Krankheiten und Pathologien;
  • die Förderung von therapeutischen körperlichen Aktivitäten; durch die Verbreitung und Multiplizierung der dem Publikum angebotenen Praktiken;
  • die Förderung , Orientierung und Koordination von Systemen und Strukturen, die körperliche Aktivitäten anbieten, und, bei Bedarf diese selbst zu verwalten.
  • die Unterstützung in der Ausbildung von Kursleiterinnen und Kursleitern sowie weiterem Betreuungspersonal;
  • die Förderung von Praktiken im Bereich der therapeutischen körperlichen Aktivität unter ihren Mitgliedern; die Begleitung und Aufwertung seiner Mitglieder;
  • die Vertretung der Mitglieder gegenüber öffentlichen Stellen im Bereich des Gesundheitssports.

 

DIE NÄCHSTEN 10 JAHRE GESTALTEN

Angesichts der Zunahme chronischer Erkrankungen und der damit verbundenen Herausforderungen für das öffentliche Gesundheitswesen beabsichtigt die Fédération Sport Santé, ihr Engagement an der Seite von Patientinnen und Patienten, Gesundheitsfachkräften, Institutionen und Verbänden fortzusetzen. Ihr Ziel ist es, nachhaltig zur Integration therapeutischer körperlicher Aktivität im luxemburgischen Gesundheitssystem beizutragen und jedem Menschen mit einer chronischen Krankheit den Zugang zu therapeutischen körperlichen Aktivitäten zu ermöglichen.

Zehn Jahre nach seiner Gründung schlägt der Verband Fédération Sport Santé damit ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf, und zwar mit der gleichen Überzeugung wie zu Beginn: Bewegung ist ein wesentlicher Faktor für Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität.

 

Pressekontakt:

Ellen Hermans

Chargée de communication, Fédération Sport Santé

Tel.: +352 26 97 95 I Mobiltelefon: +352 621 240 774 I ellen.hermans@flass.lu I www.sport-sante.lu

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